| Verschiffung
Deutschland-Argentinien-Deutschland / NEU ÜBERARBEITET: September 2004! Danke
an Tango-Kalle!
Tango-Kalle schreibt: Ich war zur Jahrtausendwende
in Argentinien und Chile, und zwar bin ich von Buenos Aires über Feuerland
nach Santiago de Chile und wieder zurück nach Buenos Aires gefahren. In 4
Monaten bin ich mit meiner BMW F 650 15.000Km gefahren, davon ca 6.000Km Schotter.
Meine zweite Reise mit dem Motorrad (November 2003 bis Februar 2004) ging durch
Argentinien, Chile, Peru und Bolivien, ebenfalls auf meiner BMW F650.
Mein Motorrad habe ich jeweils von Hamburg aus mit der Hamburg Süd verschifft.
Es klappte alles problemlos. Wichtiger Hinweis: Für Argentinien
ist zurzeit kein Carnet erforderlich! (Stand März 2003) Hier nun meine Zusammenstellung
mit Hinweisen zur Motorradverschiffung!
Auflistung der Kosten Hamburg ->
Buenos Aires, Stand März 2003:
• Fracht und Hafen Hamburg:
357,90€ • Hafen Buneos Aires:
111,20$US • Andere Kosten Buenos Aires: 178,67$US • Summe in €
ca:
635,00€ Ansprechspartner
in Hamburg: Uwe Jensen 040/75664050. In Hamburg ging alles recht einfach über
die Bühne. Das Abholen des Motorrades in Buenos Aires ist mit Laufereien verbunden,
da die Einfuhrpapiere in einem anderem Hafenteil abgefertigt werden. Man kann
aber alles in einem Tag erledigen und die Mitarbeiter von Hamburg Süd sind dabei
sehr behilflich.
Auflistung der Kosten Buenos Aires -> Hamburg, Stand
April 2004:
• Fracht:
301,00€ • Bunker:
15,00€ • LCL-Charge:
45,00€ • Equipment imbalance: 25,00€ • River
Plate Toll: 15,00€ • Hafengebühren
Hamburg: 30,00€ • Kosten fuer Dokumente: 60,50€ • Stuffing
Cost: 63,00€ • Andere
Kosten: 0,50€ •
Summe:
555,00€
Da ich den ganzen Papierkram in Buenos Aires selbst erledigt
habe, brauchte ich für die Dokumente nur 42,35US$ bezahlen. Es ist in Bs.
As. wirklich nicht schwer, den ganzen Kram selbst zu erledigen. Man kann den Papierkram
aber auch durch Agenten erledigen lasen, das kostet dann 200US$ bis 300US$. Viel
Zeit hat man trotzdem nicht gespart, da man eine notariell beglaubigte Vollmacht
braucht. Der
Reisepass muss mit allen Seiten kopiert werden, auch mit den ungestempelten. Copy-Shops
gibt es genug. Dann musste ich eine Liste der Teile erstellen, die ich mit dem
Motorrad verschickte, dreifache Kopie! Die Liste muss allerdings nicht sehr genau
sein. So schreibt man zum Beispiel: Zeltausrüstung, Camping-Kocher usw. Das
ganze muss aber in Spanisch sein! Falls ihr von Bs.As. aus die Motorräder
verschifft, was ich euch nur empfehlen kann, dann solltet ihr es auch mit der
Hamburg Süd machen. Die Leute dort sind sehr sehr nett und hilfsbereit. Von
anderen Redereien bzw Speditionen habe ich nicht immer Gutes gehört. Hier
die Adresse von Hamburg Süd in Bs.As. Hamburg
Sued Av. del Libertador 1969 Olivios Pcia. de Buenos Aires Tel:
011 5789-9900
Das Büro der Hamburg Süd liegt außerhalb
der Innenstadt in der Nähe des nationalen Flughafens. Wendet Euch dort an
Herrn Boettner bzw Herrn Winkler, Beide sprechen deutsch. Bekannte von mir haben
ihre Motorräder von Brasilien aus verschifft, ebenfalls mit der Hamburg Süd. In
Brasilien kommen aber noch unverschämt hohe Ausfuhrzölle hinzu, die bis 200-300US$
ausmachen können. Ich brauchte weder in Hamburg noch in Buenos Aires das Motorrad
zu verpacken. Hamburg Süd stellt die Motorräder in Stückgut-Container. Das Abholen
in Hamburg war ebenfalls wieder einfach. Rein in den Hafen, Kay-Gebühren bezahlt,
Schlüssel rein, Starten und ab nach Hause. Kalle
Asmuth / E-Mail: tango-kalle@web.de
Herzlichen
Dank für diese Tipps an Kalle Asmuth.
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